Expertenbriefe & Managementbriefe
businesserfolg Expertenbrief 01/2010
Preis: 0,00 €
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Herausgeber
frontline consulting group
Autor
Eduard Klein
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Kurzbeschreibung
In dieser Ausgabe lesen Sie im Fachbeitrag zum Thema Personalführung, wie Sie es schaffen, Ihre Mitarbeiter zu Spitzenleistungen zu motivieren. Zudem erwarten Sie wertvolle Ratschläge, wie Sie Ihre Vorträge noch wirkungsvoller gestalten und worauf Sie bei der Durchführung einer erfolgreichen Präsentation achten sollten.
Mehr über den professionellen Umgang mit Zeit, konstruktivem Feedback sowie das richtige Setzen von Prioritäten erfahren Sie im Kapitel Selbstreflexion und -management. Außerdem verraten wir Ihnen die Erfolgsgeheimnisse begeisternder Rhetorik.
über den Autor
Eduard Klein ist Geschäftsführer der frontline consulting group. Die frontline consulting group gehört zu den führenden deutschen Beratungs- und Weiterbildungsunternehmen mit den Themen Verkauf, Management, Projektmanagement und Kommunikation. Zu den Kunden der frontline consulting group gehören Top-Unternehmen wie Siemens, Continental, Audi AG, Daimler AG, BMW AG, Nokia, Dekra, KPMG, Nestlé, BASF, Bosch, Nikon, Sony, McDonalds, TÜV Süd und viele mehr.
Das Know-how entstand aus der Beobachtung und Begleitung von mehr als 20.000 Fach- und Führungskräften durch praxiserfahrene Trainer. Die expertBooks der frontline consulting group verbinden theoretisches Wissen ganz gezielt mit praxisorientiertem Know-how für die erfolgreiche Umsetzung in der Praxis.
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![]() »Wissen gehört zu dem wenigen, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.« Geben Sie dieses Exemplar beliebig an Ihre Kontakte, Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen, Familie, etc. weiter! Alle Rechte vorbehalten © Praxiswissen Fachverlag GmbH, München Das Werk inklusive aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ohne Zustimmung des Verlages ist unzulässig. Jegliche Vervielfältigung, Übersetzung, Mikroverfilmung und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen bedarf der Genehmigung des Verlages. Sie dürfen dieses Exemplar in seiner unveränderten Form unentgeltlich beliebig oft an Ihre Kontakte weitergeben (z.B. per E-Mail weiterverteilen, auf Ihre Webseite/Ihren Blog stellen) Eine Weitergabe gegen Entgelt ist nicht gestattet. Die Wiedergabe von Handelsnamen, Gebrauchsnamen und Warenbezeichnungen usw. in diesem Werk berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zur Annahme, dass solche Namen im Sinne der Waren- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürften. Produktion: Praxiswissen Fachverlag GmbH, München Bildnachweis: istockphoto.com |
EditorialLiebe Leserinnen, liebe Leser, die Anforderungen an Fach- und Führungskräfte werden heute immer komplexer. Fachwissen veraltet rasch und muss ständig aufgefrischt werden. Die sozialen und methodischen Kompetenzen sind entscheidende Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen und persönlichen beruflichen Erfolg geworden. Im businesserfolg Expertenbrief erhalten Sie kompakt und verständlich direkt anwend- bares Wissen, nützliche Tipps sowie bewährtes Know-how, das sie gleich in die Praxis umsetzen können – um die eigenen Stärken im sozialen und methodischen Bereich gezielt auszubauen. |
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Im Fachbeitrag zum Thema Personalführung lesen Sie, wie Sie es schaffen, Ihre Mit- arbeiter zu Spitzenleistungen zu motivieren. Zudem erwarten Sie wertvolle Ratschläge, wie Sie Ihre Vorträge noch wirkungsvoller gestalten und worauf Sie bei der Durchführung einer erfolgreichen Präsentation achten sollten.
Mehr über den professionellen Umgang mit Zeit, konstruktivem Feedback sowie das richtige Setzen von Prioritäten erfahren Sie im Kapitel Selbstreflexion und -manage- ment. Auf Seite 27 verraten wir Ihnen außerdem die Erfolgsgeheimnisse wir- kungsvoller Rhetorik. Lebenslanges Lernen gilt heutzutage als einer der entscheidenden Wettbe- werbsfaktoren, um im internationalen Wirtschaftsumfeld bestehen zu können. Weiterbildung ist wichtiger denn je, um den gewachsenen Anforderungen im immer härter werdenden Wettbewerb gerecht zu werden. Verschaffen Sie sich den entscheidenden Vorteil und bleiben Sie auf |
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dem Laufenden mit aktuellem Praxiswissen: So blicken Sie entspannter in die Zukunft !
Viel Spaß beim Lesen der neuen Ausgabe von »businesserfolg« wünscht Ihr Eduard Klein Geschäftsführer frontline consulting group Die Experten für Praxis-Transfer-Trainings. http://www.frontline-consulting.de/ |
Mitarbeiter richtig motivierenWas ist der Ursprung unserer Motivation? Was treibt uns eigentlich an? Seit jeher zerbrechen sich nicht nur Philosophen und Psychologen über diese Fragen die Köpfe. Auch und gerade in der Personalführung tauchen sie auf, wenn es darum geht, Mitarbeiter unter schwierigen Bedingungen zu Höchstleistungen zu bewegen. Neueste Ergebnisse aus interdisziplinären Forschungen im Bereich der Neurologie, der Biologie und der Evolutionspsychologie können nun Führungskräften helfen, ihre Mitarbeitermotivation zu verbessern.
Menschliches Handeln wird diesen Studien zufolge prinzipiell von vier grundsätzlichen Trieben bestimmt. Dabei handelt es sich um besitzen, sich binden, verstehen und verteidigen. Im Folgenden soll umrissen Durch Motivation die Leistungen Ihrer Mitarbeiter steigern
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werden, inwiefern Manager von diesem Grundmodell für ihre Personalführung profitieren können. Dies ist insofern von großer Bedeutung, als inzwischen Studien aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften gezeigt haben, dass die Vernachlässigung der besagten Grundtriebe unweigerlich zu negativen Auswirkungen für das Unternehmen führt.
Vier in unserem Gehirn fest verankerte Triebe beeinflussen direkt unsere Gefühle und im weiteren Sinne unser Verhalten. Sehen wir uns einmal das Modell der vier Grundtriebe etwas genauer an.
Personalführung nach den vier Grundtrieben ausrichten
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Ein Unternehmen sollte versuchen, jedes dieser vier Grundbedürfnisse zu stillen. In der praktischen Umsetzung sieht das dann so aus, dass jeder Trieb am effektivsten durch einen bestimmten Motivationshebel befriedigt werden kann.
Zufriedene Mitarbeiter handeln effektiver
Das VergütungssystemEin Unternehmen kann den Trieb seiner Mitarbeiter nach Eigentum mit einem Vergütungssystem befriedigen, das, differenziert zwischen unterschiedlichen Leistungsträgern, leistungsbezogene Prämien verteilt und guten Mitarbeitern angemessene Aufstiegschancen einräumt.
Berücksichtigen Sie die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter und erzielen Sie langfristige Bindung
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Die UnternehmenskulturDer Bindungstrieb hingegen wird durch einen starken Teamgeist am besten erfüllt. Es ist also unentbehrlich, auf eine Unternehmenskultur zu setzen, die die Arbeit im Team, die Zusammenarbeit, Freundlichkeit und Offenheit fördert. Mitarbeiter leisten dann gute Arbeit, wenn sie sich mit ihrem Unternehmen identifizieren können.Die AufgabenstellungDurch eine bedeutsame, anspruchsvolle und interessante Tätigkeit wird der Trieb zu verstehen am wirkungsvollsten befriedigt. Mitspracherecht, Fortbildung und Ausleben der eigenen Kreativität sind in diesem Zusammenhang nur drei Stichwörter, die für eine angenehme Arbeitsatmosphäre von großer Bedeutung sind. |
Ressourcenzuteilung und LeistungssteuerungGerechte und transparente Prozesse der Leistungssteuerung und der Ressourcenverteilung sind der Befriedigung des menschlichen Verteidigungstriebs dienlich. So sollten sowohl Entscheidungsprozesse innerhalb eines Unternehmens als auch die Einrichtung leistungsbezogener Vergütungen für alle Mitarbeiter klar und nachvollziehbar sein.
Zusatzleistungen und Vergütungen der Mitarbeiter offen kommunizieren
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Erfolgreich präsentieren: Schritte zu einem wirkungsvollen VortragSie kennen das sicher: Der Besuch einer Präsentation mit einem eigentlich recht spannenden Thema wird für Sie als Zuhörer zum "Wachhalte-Marathon", weil der Vortrag des Referenten inhaltlich unzusammenhängend, zu kompliziert oder schlicht abwechslungslos gestaltet ist. Obwohl das Präsentieren von Inhalten gegenüber Kunden, Mitarbeitern oder Geschäftskunden im Geschäftsleben in den vergangenen Jahren nach wie vor zugenommen hat, scheinen sich viele Redner bei der Vorbereitung ihrer
So richten Sie Ihren Vortrag nach Ihrer Zielgruppe aus
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Präsentationen nicht ausreichend an den Bedürfnissen Ihrer Zuhörer zu orientieren.
Wer jedoch ein paar klare Grundsätze beim Erstellen einer Präsentation oder eines Vortrags beachtet, wird nicht nur sein Thema erfolgreich an den Mann/ an die Frau bringen, sondern auch selbst gut dastehen. Vorbereitende SchritteBedenken Sie bei jeder Anfertigung einer Präsentation oder eines Vortrags, dass Ihre Zuhörer bei einer solchen Zusammenkunft stets den "passiven" Part einnehmen müssen. Hier sind ein professionelles Auftreten und Fingerspitzengefühl gefragt, damit Ihre Zuhörer "dranbleiben". Überlegen Sie sich daher gut, welche Mittel Sie einsetzen wollen, um Ihr Publikum nicht nur mit wichtigen Informationen zu versorgen, sondern ihnen auch die Inhalte unterhaltsam zu vermitteln. Besonders wichtig ist es
Vermitteln Sie Ihre Informationen auf unterhaltsame Weise
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hierbei, sich bei der Vorbereitung immer die Zielgruppe des Vortrags oder der Präsentation vor Augen zu halten.
Überlegen Sie sich, was Ihre Zuhörer sich von Ihnen erwarten und achten Sie darauf, dass sie Ihre Informationen so aufbereiten, dass Sie Ihr Publikum weder durch zu anspruchsvolle Inhalte überfordern, noch durch zu allgemeine Abhandlungen langweilen. Halten Sie darüber hinaus einen großen Teil der Spezialinformationen aus dem Vortrag zurück, um bei anschließenden Fragen nicht mit leeren Händen dazustehen. Experten raten sogar, nur 20% der vorhandenen Informationen in die Präsentation einzuarbeiten, und sich 80% des Wissens für weiterführende Erklärungen aufzuheben. |
Die grafische und inhaltliche Ausgestaltung Ihres VortragsIhre Präsentation selbst sollte über eine "publikumsfreundliche" Länge und (sowohl inhaltlich als auch in Bezug auf die Gestaltung) über eine klare Stringenz verfügen. Versuchen Sie, Ihre Vortragslänge auf 15 Minuten zu begrenzen, da alles ab einer Länge von 18 Minuten die Aufmerksamkeitsspanne eines durchschnittlichen Zuhörers deutlich überschreitet. Bei einer normalen Dichte an Informationen sollten Sie dabei von etwa 90 Sekunden pro Folie ausgehen. Achten Sie aber gleichzeitig darauf, die Folien nicht zu schnell hintereinander abzuspulen, um das Publikum nicht mit Fakten zu überfluten.
Danach sollte ein Abschnitt folgen, in dem Sie mit Ihren Zuhörern ins Gespräch kommen. Was die Gestaltung Ihrer Präsentation angeht, sollten Sie eine Gleichförmigkeit der Folien ebenso wie eine zu kleine Schrift vermeiden. Achten Sie Präsentieren heißt visualisieren!
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darauf, möglichst viele Teile Ihres Vortrags durch Bilder zu visualisieren. Bedenke Sie aber dabei auch, dass Ihre Folien möglichst klar gestaltet sein sollten –zu viele Informationen und Bilder können verwirrend wirken.
Anhaltspunkte für die farbliche Aufbereitung Ihres Textes liefert uns die Gehirnforschung. Sie kann nachweisen, dass Vorträge eine besonders nachhaltige Wirkung haben, wenn mit den Farben Weiß und Gelb auf blauem Fond gearbeitet wird. Überschriften prägen sich besonders gut ein, wenn sie in Rot gehalten werden. Formulieren Sie Ihre Überschriften darüber hinaus so oft es geht in der Frageform, um Ihre Informationen als klare Problemlösungen darstellen zu können.
Sparsam sollten Sie mit den von Powerpoint angebotenen "Übergangseffekten" umgehen, da diese den Präsentationen schnell eine amateurhafte Wirkung verleihen können. Beschränken Sie sich am besten auf einen von ihnen, der sich durch Erzielen Sie eine nachhaltige Wirkung bei Ihren Zuhörern
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ihren ganzen Vortrag zieht. Damit sich Ihre Präsentation bei den Zuhörern auch langfristig einprägt, ist es von großem Nutzen, diese mit einer Bindemappe zum Thema auszustatten, die beispielsweise Ihre Powerpoint-Präsentation in gedruckter Form, Broschüren oder sonstige vertiefende oder zusammenfassende Informationen enthalten kann.
Die eigene AußenwirkungÜberprüfen Sie auch Ihren eigene Performance, indem Sie Ihren Text vor der Präsentation noch einmal zusammen mit den Folien durchgehen: Technik vertraut. Sprechen Sie laut und deutlich? Ist Ihre Haltung gerade, beschränken Sie Ihre körperlichen Gesten auf ein entspanntes Maß? Liefern Sie genügend Erläuterungen zu den visuell aufbereiteten Informationen? Und haben Sie wirklich genug Fachwissen
Souverän und selbstbewusst auftreten
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zum Thema, um bei Rückfragen einen kompetenten Eindruck zu machen?
Denken Sie auch daran, während des Vortrags möglichst viel Blickkontakt mit den Zuhörern zu suchen. Denken Sie daran: Die Präsentation ist Ihr Aushängeschild und hinterlässt einen bleibenden Eindruck von Ihnen bei Ihren Zuhörern. Daher lohnt sich eine Nachbereitung Ihres Vortrags, die Sie mit dem Ziel durchführen sollten, Ihre Stärken und Schwächen genau zu analysieren. |
Jetzt sind Sie dran: Selbstreflexion und SelbstmanagementSie werden das kennen: Je weiter Sie in Ihrer beruflichen Laufbahn die Karriereleiter erklommen haben und je länger Sie einen bestimmten Posten innehaben, mit desto weniger Feedback können Sie im Alltag seitens Ihrer Mitarbeiter und Vorgesetzten rechnen. Doch denken Sie daran: Dieser Mangel an positiven wie negativen Rückmeldungen sollte nicht dazu führen, dass Sie sich gewissermaßen für fehlerfrei erklären und aufhören, das eigene berufliche Tun sowie das eigene Auftreten auf Optimierbarkeiten zu überprüfen.
Steigern Sie Ihre Leistung durch Selbstanalyse
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Denn ein solches Verhalten kann gerade bei Menschen in Führungspositionen schnell dazu führen, dass sie verpassen, sich an veränderte Umstände oder Erwartungen anzupassen und so, ohne es zu merken, Stück für Stück von ihrem guten Kurs abkommen. Gegen eine solche Entwicklung hilft nur, sich in regelmäßigen Abständen selbst genauer unter die Lupe zu nehmen, die eigenen Schwächen gezielt ausfindig zu machen und sich selbst auch die eine oder andere unangenehme Frage zu stellen.
Dazu gehört insbesondere, in regelmäßigen Abständen nach der eigenen Vision zu fragen, nach der man den eigenen Führungsstil ausrichtet und die man den Angestellten zu vermitteln versucht. Denn nur, wenn es Ihnen gelingt, diese Vision für sich klar zu formulieren, sie nach außen hin zu kommunizieren und im eigenen Handeln und Auftreten die richtigen Prioritäten zu setzen, können Sie als Führungskraft überzeugen. Doch Vorsicht: Begrenzen Sie Ihre Vision auf ein paar gut durchdachte Leitideen, so dass Ihre Mitarbeiter einen klar
Erfolg durch überzeugendes Auftreten
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erfüllbaren Katalog an Anforderungen erhalten und genau wissen, in welche Richtung ihr Unternehmen steuert.
Auch sollten Sie Ihren eigenen Umgang mit Zeit an Ihre Prioritätensetzung anpassen. Denn wie eine Reihe von Umfragen belegt, verbringen viele Manager nur einen Bruchteil Ihrer Zeit mit Arbeiten, die sie den von Ihnen angestrebten Zielen tatsächlich näher bringen. Hier lohnt es sich, ein Protokoll über die eigene Arbeitszeit zu führen, um eine klare Aufstellung über die Effizienz Ihres Zeitmanagements zu erhalten. Geben Sie hier darauf acht, dass Ihr Protokoll auch tatsächlich mit den Zielen Ihres Unternehmens und Ihrer Vision übereinstimmt, damit Sie Ihren Zeitplan bei einer Neuplanung so anpassen können, dass Ihre Zeit möglichst nur für die wirklich wichtigen Bereiche verwendet wird. |
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Ein weiterer häufig durchaus optimierbarer Bereich, den es zu überprüfen lohnt, ist Ihr individueller Umgang mit Feedback. Ihnen ist sicher bewusst, wie wichtig konstruktives Feedback gerade für Ihre Mitarbeiter ist. Doch gerade bei Kritik drücken sich viele Manager davor, den Beschäftigten eine möglichst klar formulierte und direkte Rückmeldung zu geben. Bedenken Sie jedoch, dass das Anbringen von gezielter konstruktiver Kritik Ihren Mitarbeitern durchaus das Gefühl geben kann, in ihrer Arbeit ernst genommen zu werden.
Geben Sie stattdessen erst Ende des Jahres ein Feedback, und noch dazu ein negatives, so birgt dies die Chance, dass Sie sehr viel schneller in seiner Gunst sinken. Beherzigen Sie darüber hinaus selbst die Kritik anderer und versuchen Sie so oft wie möglich, ihnen ein klares Feedback zu Ihrer Arbeit abzuringen. Dies kann bisweilen durchaus anstrengend sein, lohnt sich jedoch, weil es Ihnen die Möglichkeit gibt, Ihre eigene Arbeit zu verbessern. Kontinuierliche Verbesserung durch konstruktive Kritik
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Ebenso lohnt es sich langfristig für Sie, unter den talentiertesten der eigenen Mitarbeiter einen möglichen Nachfolger auszuwählen und Aufgaben an diesen zu delegieren. Denn potentielle Nachfolger können Ihnen nicht nur behilflich sein, sich selbst auf die von Ihnen angestrebten Ziele zu konzentrieren. Gerade mit dem Übertragen anspruchsvoller Aufgaben signalisieren Sie ihnen auch, dass Sie sich um ihre Fortbildung und um ihr berufliches Weiterkommen bemühen. Außerdem verhindern Sie so, dass gute Arbeitskräfte Ihr Team verlassen und stärken die Gruppe als Ganzes.
Bedenken Sie, welch großer Verlust es für Ihr Unternehmen sein würde, würden Sie gute Mitarbeiter an die Konkurrenz verlieren, weil Sie zu wenig in die Förderung ihrer Karriere investiert haben. Denken Sie bei Ihren regelmäßigen Selbstüberprüfungen auch stets daran, dass die Welt um Sie herum ständig im Wandel ist und von Ihnen erwartet wird, dass Sie diesen Wandel Professionelles Delegieren spart Zeit und fördert Mitarbeiter
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erkennen und sich ihm entsprechend anpassen.
Da dies oft einfacher gesagt als getan ist, da es gerade bei langjähriger Mitarbeit in einem Unternehmen durchaus schwierig sein kann, einen objektiven Blick zu entwickeln, lohnt es sich hier, sich um die Perspektive gerade jüngerer Mitarbeiter auf das Unternehmen zu bemühen. Diese sehen die Entwicklungen oft noch unverstellter, da sie noch nicht so lange als Mitarbeiter beschäftigt sind und können Sie auf Schwachstellen in der Organisation oder auch Probleme in der Kommunikation hinweisen, die Sie selbst vielleicht nicht bemerkt haben. Schließlich sollten Sie sich auch fragen, wie Sie selbst mit Stress umgehen. Häufig kommt es vor, dass Führungspersonen zwar im Alltag kontrolliert und beherrscht sind, in Stresssituationen jedoch eine durchaus negative Stimmung verbreiten können, die sich insbesondere auch auf die Mitarbeiter
Mit effektivem Zeitmanagement schneller mehr erreichen
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auswirken kann. Doch nichts ist unproduktiver als eine bedrückende Atmosphäre innerhalb Ihrer Organisation. Es nützt daher nichts, lange Reden über eine gute Zusammenarbeit und das richtige Arbeitsklima zu halten, wenn Sie sich selbst unter Druck nicht beherrschen können. Es geht hier allerdings natürlich nicht darum, dass Sie sich auf ganzer Linie verstellen.
Natürlich ist es für Sie als Führungskraft auch wichtig, einen eigenen Stil zu entwickeln, der zwar mit den Zielen Ihres Unternehmens kompatibel ist, Ihnen jedoch auch die Möglichkeit gibt, Sie selbst zu bleiben und Ihre eigenen Überzeugungen nicht über Bord zu werfen.Dazu gehört insbesondere auch, in bestimmten Situationen die eigene Meinung zu sagen, wenn Sie z.B. bei schwierigen Entscheidungen Skrupel haben. Gleichzeitig sollten Sie auch gegenüber Ihren Mitarbeitern vermitteln, dass Sie eine solche Kultur des offenen miteinander Sprechens schätzen und dies von ihnen einfordern.
Bleiben Sie authentisch
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Begeisternde RhetorikEin rhetorisch ausgereifter Vortrag, der nicht nur inhaltlich fundiert, sondern auch souverän und ansprechend gehalten ist, überzeugt. Ein guter Redner kann das Publikum mitunter fesseln, mitreißen und überraschen. Dazu gehört allerdings mehr als gute Fachkenntnisse. Rhetorik bezeichnet im griechischen „Redekunst“. Angewandte Rhetorik ist die Fähigkeit, Dinge unter souveräner Beherrschung bestimmter Regeln überzeugend, frei und auf unverwechselbare Art und Weise in Worten darstellen zu können.
Angewandte Rhetorik ist immer freies Vortragen, was besondere Anforderungen für den Sprecher bedeutet. Einer rhetorisch gewandten, freien Rede muss eine ausführliche Vorbereitung vorausgehen: Das So überzeugen Sie als Redner: Know-how für den perfekten Auftritt
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Thema muss klar formuliert, die Rede in ihrer Struktur ausgearbeitet und stichwortartige Notizen dazu erstellt werden. Auch das Sprechen selbst sollte zuvor eingeübt werden.
Bei all dem ist es wichtig, sich in die Zuhörer hineinzuversetzen und ihre Perspektive im Hinterkopf zu behalten, denn die Zuhörer sind es, die mit dem Ganzen erreicht werden sollen, und sie sind es auch, die den Vortrag letztlich beurteilen. Daher muss zur Vorbereitung auch gehören, sich einerseits die Erwartungen der Zuhörer klar zu machen, bzw. die Zuhörer durch das Wecken der richtigen Erwartungen auf den Vortrag einzustimmen.
Übertragen Sie Ihre Begeisterung auf Ihre Zuhörer!
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Das Thema formulierenDie Formulierung des Themas sollte so erfolgen, dass das jeweilige – möglicherweise fachfremde – Publikum sich dafür interessiert und nicht evtl. von einer allzu fachspezifischen Ausdrucksweise überfordert wird. Eine interessante Variante ist z.B. eine Überschrift in Form einer Frage. Die persönliche Anrede der Zuhörer zeigt, dass man sein Publikum schätzt und ernst nimmt und weckt zudem die Aufmerksamkeit.Die StrukturDie richtige Strukturierung des Vortrags dient vor allem der Führung der Zuhörer, d.h. es ist wichtig, das Ziel Ihrer Ausführungen, den gedanklichen Kern des Ganzen, dabei im Blick zu haben. Schildern Sie plastisch die Ausgangssituation, erläutern Sie, wie Ihre Zielsetzung aussieht und beschreiben
Aus den Reaktionen der Zuhörer lernen
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Sie, wie der Weg dorthin aussieht. Ob die Zuhörer Ihren Gedanken auch folgen und ob es Ihnen gelungen ist, das Ziel Ihres Vortrags zum Ausdruck zu bringen, können Sie an den Reaktionen ablesen.
Auch argumentativ ist eine sorgfältige Struktur sehr wichtig: Vergegenwärtigen Sie sich mögliche Einwände gegen Ihre Position und gehen Sie in Ihrem Vortrag vorwegnehmend auf diese ein. Dadurch zeigen Sie, dass Sie die Argumente der Gegenseite ernst nehmen und sich damit auseinandergesetzt haben. Nehmen Sie jedoch unbedingt Abstand davon, herablassend oder gar beleidigend über die Gegenseite zu sprechen. Es ist wichtig, keine negative emotionale Stimmung zu erzeugen, denn ein negativ gestimmtes Publikum lässt sich nur sehr schwer überzeugen. Dies darf allerdings auch nicht in die andere Richtung übertrieben werden: Wer zu sehr um Harmonie bemüht wirkt, gerät in die Gefahr, an Glaubwürdigkeit einzubüßen.
Schaffen Sie eine angenehme Gesprächsatmosphäre
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Die NotizenWenn es möglich ist, beim Vortrag auf einen Notizzettel zurückzugreifen, sollten Sie dies auch tun. Er gibt Ihnen Sicherheit, solange er sparsam zum Einsatz kommt. Besonders für die Einstiegsphase in den Vortrag, der häufig der am schwierigsten zu überwindende Part ist, kann ein knapper Notizzettel das nötige Gefühl der Sicherheit bieten.
Halten Sie stichwortartig nur die markantesten Gedanken fest, die quasi die Säulen ihres Vortrags bilden. Dies bedeutet natürlich, dass Sie eine strenge Auswahl treffen und Prioritäten setzen müssen – dieser Selektionsprozess ist wiederum hilfreich, um sich über die wirklich wichtigen Punkte dessen, was sie zu sagen haben, klar zu werden. Eine klassische Methode besteht darin, sich die gedanklichen Etappen des Vortrags in Gruppen à fünf Stichworten zusammenzustellen. Angstfrei und sicher reden
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Der freie VortragEin souverän und frei gehaltener Vortrag kann nur zustande kommen, wenn das freie Sprechen zuvor eingeübt wird. Dies hat unter anderem Gedächtnisgründe: Die Gedanken, die Sie einmal laut gesprochen haben, werden Sie beim Vortrag leichter wieder abrufen können. Natürlich darf dieses Einüben nicht mir Auswendiglernen verwechselt werden. Ein gewisses Maß an Spontaneität muss beim Vortrag noch spürbar sein, zudem gibt es ja meist den Notizzettel, auf den Sie zurückgreifen können.
Um jedoch die richtigen Gedankenverbindungen jederzeit abrufbar halten zu können, sind kleine, regelmäßige Wiederholungsübungen für das Gedächtnis unbedingt empfehlenswert: Wiederholen Sie für sich schriftlich oder mündlich bestimmte Dinge aus Ihrem Tagesablauf, Zeitungsartikeln oder eine Konversation, die sie geführt haben. Hören Sie sich selbst Interaktion mit dem Gegenüber ist nicht planbar – Übung macht den Meister
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beim Sprechen aufmerksam zu. Auf diese Weise steigern Sie auch Ihre Sensibilität für das eigene Auftreten.
Die Fähigkeit zur ÜberzeugungEin Kernziel der angewandten Rhetorik ist es, die Zuhörer zu überzeugen, sie also für die eigene Position gewinnen zu können. Wahre Überzeugungskraft ist allerdings nicht mit Manipulation oder Überredung zu verwechseln. Es kommt dabei darauf an, dass die Zuhörer sich freiwillig und auf der Grundlage ihrer eigenen Entscheidungsfähigkeit für den betreffenden Standpunkt entscheiden.
Neben der richtigen Methodik – inhaltliche Struktur, Grammatik, Argumentationsweisen – kommt dabei den emotionalen Aspekten eine wichtige Bedeutung zu. Die Persönlichkeit des Vortragenden muss Verständlich sprechen, noch überzeugender argumentieren
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bestimmte Merkmale erkennen lassen, damit ein Zuhörer sich in dem notwendigen Maß auf ihn einlassen und sich mit ihm identifizieren kann: Offenheit, Selbstbewusstsein, Verbindlichkeit und die ehrliche Überzeugung von der eigenen Position sind hier Schlüsselelemente. Nicht zuletzt ist ein Begeisterungsvermögen nötig, das sich aus verschiedenen Fähigkeiten sowohl verbaler als auch nonverbaler Natur zusammensetzt. Wer positive Emotionen zu wecken weiß, ohne dabei als Schmeichler oder Opportunist zu erscheinen, stößt bei seinen Zuhörern auf eine größere Bereitschaft, sich von seinem Standpunkt überzeugen zu lassen. |
über das Produkt
Bei diesem expertBook handelt es sich um eine elektronische Publikation, die Sie in mehreren Formaten erhalten: Zum Lesen direkt im Internetbrowser, zum Abruf als PDF Version sowie für gängige elektronische Lesegeräte. (aktuell: SONY ebook Reader, amazon kindle sowie dazu kompatible Geräte)
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