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Schlagfertigkeit: Immer das richtige Wort auf den Lippen
Preis: 6,90 €Schlagfertigkeit: Immer das richtige Wort auf den Lippen
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Herausgeber
frontline consulting group
Autor
Stéphane Etrillard
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Kurzbeschreibung
Schlagfertigkeit gilt allgemein als eine Quelle für den persönlichen und beruflichen Erfolg. Wer in der Kommunikation schlagfertig reagiert, wird nahezu immer als starke und souveräne Persönlichkeit wahrgenommen. Schlagfertigkeit wird mit Kreativität, Spontaneität, Selbstbewusstsein und eben auch mit Intelligenz und einer schnellen Auffassungsgabe gleichgesetzt. Gerade im Beruf – zumal für Führungskräfte – ist Schlagfertigkeit damit ein wahrer Erfolgsfaktor.
über den Autor
Stéphane Etrillard genießt einen hervorragenden Ruf als Top-Wirtschaftstrainer und Autor von mehr als 30 Fachbüchern und Audio-Coaching-Programmen, die zu den Business-Topsellern zählen. Sein praxiserprobtes Know-how entwickelte er in den letzten zehn Jahren durch die intensive Beobachtung und Begleitung von mehreren Tausend Fach- und Führungskräften aus unterschiedlichsten Branchen.
Bei Entscheidern ist er als Ratgeber und "Trainer der neuen Generation" gesucht und bekannt. Coachings und Seminare führte er bis jetzt in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Italien, Ungarn sowie in Russland durch.
Er ist beliebter Interviewpartner für die Presse von "Cash" bis "ManagerSeminare" über "Focus Money" sowie gern gesehener Gast bei Talkrunden und Podiumsdiskussionen. Vielen ist er auch aus Rundfunkinterviews bei "Bayern 2 Radio" bekannt.
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![]() »Wissen gehört zu dem wenigen, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.« Geben Sie dieses Exemplar beliebig an Ihre Kontakte, Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen, Familie, etc. weiter! Alle Rechte vorbehalten © Praxiswissen Fachverlag GmbH, München Das Werk inklusive aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ohne Zustimmung des Verlages ist unzulässig. Jegliche Vervielfältigung, Übersetzung, Mikroverfilmung und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen bedarf der Genehmigung des Verlages. Sie dürfen dieses Exemplar in seiner unveränderten Form unentgeltlich beliebig oft an Ihre Kontakte weitergeben (z.B. per E-Mail weiterverteilen, auf Ihre Webseite/Ihren Blog stellen) Eine Weitergabe gegen Entgelt ist nicht gestattet. Die Wiedergabe von Handelsnamen, Gebrauchsnamen und Warenbezeichnungen usw. in diesem Werk berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zur Annahme, dass solche Namen im Sinne der Waren- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürften. Produktion: Praxiswissen Fachverlag GmbH, München Bildnachweis: istockphoto.com |
Schlagfertigkeit: Immer das richtige Wort auf den LippenSchlagfertigkeit gilt allgemein als eine Quelle für den persönlichen und beruflichen Erfolg. Wer in der Kommunikation schlagfertig reagiert, wird nahezu immer als starke und souveräne Persönlichkeit wahrgenommen. Schlagfertigkeit wird mit Kreativität, Spontaneität, Selbstbewusstsein und eben auch mit Intelligenz und einer schnellen Auffassungsgabe gleichgesetzt. Gerade im Beruf – zumal für Führungskräfte – ist Schlagfertigkeit damit ein wahrer Erfolgsfaktor.
Schlagfertigkeit lässt sich trainieren
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Viele Menschen glauben jedoch, dass man nun entweder schlagfertig ist oder nicht – und daran auch nichts ändern kann. Das ist ein Irrtum. Denn Schlagfertigkeit ist durch etwas Übung und mit der richtigen Einstellung sehr wohl erlernbar.
Was Schlagfertigkeit bedeutet (und was nicht)
Schlagfertigkeit ist nicht gleichbedeutend damit, dass Sie Ihre Gesprächspartner mit einem Schlag zum Schweigen bringen. Wenn Sie andere mundtot machen wollen, brauchen Sie sich nur ein paar Killerphrasen und rhetorische Tricks anzueignen. Nur ist diese Methode überaus kurzsichtig und bringt nicht viel mehr als einen Einmaleffekt. Denn auf diese Weise werden Sie höchstwahrscheinlich auch einen Gesprächpartner verlieren – im Beruf kann das schnell bedeuten: einen Kunden. Im innerbetrieblichen Geschehen sind unbedachte verbale Rundumschläge
Unbedachte Äußerungen schaden der Beziehung und dem eigenen Ansehen
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ebenfalls eine häufige Ursache für vielfältige Probleme, angefangen bei Konflikten über Motivationsverlust bis hin zu mangelnder Gesprächsbereitschaft und bewusstem Zurückhalten von Informationen. Nicht zuletzt führt ein unangebrachtes Kommunikationsverhalten häufig sogar zu einem persönlichen Ansehensverlust.
Intelligente Schlagfertigkeit dagegen ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor und kann erheblich zur persönlichen Reputation beitragen. Dafür braucht es allerdings etwas Hintergrundwissen über die Grundprinzipien der Kommunikation. Auf dieser Basis kann Schlagfertigkeit effektiv helfen, in schwierigen Situationen die Oberhand zu behalten, die eigenen Überzeugungen und die eigene Person gegenüber anderen souverän zu behaupten und auch verbale Angriffe zu parieren, ohne gleich mit der Verbalkeule zum Gegenangriff auszuholen.
Intelligente Schlagfertigkeit lässt sich lernen, vorausgesetzt Sie erwarten keine Sprüche „für alle Lebenslagen“, sondern sind bereit,
Mit Schlagfertigkeit die persönliche Reputation steigern
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an Ihrer Persönlichkeit zu arbeiten und einige Regeln der gelungenen Kommunikation zu berücksichtigen:
Positive Einstellung: Ein wichtiger Grundsatz der Kommunikation lautet, dass die eigene Einstellung in allen Gesprächen auch das Verhalten der Gesprächspartner beeinflusst. Wenn Sie also schon mit grundsätzlichen Vorbehalten und einer negativen Einstellung gegenüber Ihrem Gesprächspartner ins Gespräch gehen, wird sich dies negativ auf das Gespräch auswirken. Wenn Sie sich hingegen grundsätzlich offen für die Ansichten und die Person Ihres Gesprächspartners zeigen, erhalten Sie schon dadurch eine positive Ausstrahlung und werden viel weniger mit Angriffen konfrontiert. Blickkontakt und Aufmerksamkeit: Der Blickkontakt ist eines der einfachsten Mittel und doch einer der am meisten verkannten Trümpfe in der Kommunikation. Wenn Sie zu Ihren Gesprächspartnern keinen Blickkontakt halten, haben Sie keine |
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Chance, Sicherheit auszustrahlen. Mit freundlichen, jedoch bestimmten Blicken vermitteln Sie hingegen einen souveränen Eindruck. Der Blickkontakt signalisiert Interesse am Gesprächspartner. Bleibt der Blickkontakt aus, wird Ihr Gegenüber davon ausgehen, dass Sie entweder unsicher oder nicht ganz bei der Sache sind.
Stimmpräsenz statt Lautstärke: Die Stimme hat eine entscheidende Wirkung auf jede Art der Kommunikation. Die verbreitete Meinung, (insbesondere als Führungskraft) besonders laut sprechen zu müssen, beruht auf einem Irrtum. Oft erzielen Sie mit einer sanften Stimme und Ausdrucksweise weitaus mehr Aufmerksamkeit. Wichtig sind auch das Sprechtempo und die Stimmlage. Bevor Sie zu laut, zu schnell und zu hektisch sprechen, üben Sie doch lieber einmal, langsam zu reden. Sie werden feststellen, dass sich plötzlich auch Ihre Stimmlage verändert und dass Ihre Gesprächspartner Ihnen mehr Aufmerksamkeit schenken. |
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Ausstrahlung: Wichtig ist die Präsenz, die Sie in einem Raum ausstrahlen. Ihr(e) Gesprächspartner oder Zuhörer sollen Ihre Persönlichkeit spüren. Diese Ausstrahlung ist das Geheimnis vieler redegewandter Menschen, die auch, ohne viele Worte zu machen, viel sagen. Achten Sie daher bei allen Gesprächen auf Ihre persönliche Ausstrahlung, die von anderen über Ihre Körpersprache und der ganzen Art, wie Sie sich geben, wahrgenommen wird.
Einfühlungsvermögen: Jeder Mensch ist in der Lage, sich in die Welt seines Gesprächspartners einzufühlen – in der Praxis wird diese Fähigkeit jedoch zu selten angewendet. Wenn zwei Menschen völlig aneinander vorbeireden, ist die Ursache nahezu immer fehlendes Einfühlungs- vermögen. Die Perspektive des Gesprächs- partners bleibt dann unberücksichtigt, so schwinden auch die Möglichkeiten, den anderen mit den eigenen Aussagen tatsächlich zu erreichen. Versuchen Sie daher, nicht nur zu verstehen, was Ihr Gesprächspartner sagt, sondern auch, was |
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seine Beweggründe sind und was er tatsächlich meinen könnte.
PRAXISTIPPDas Wichtigste ist: Lassen Sie sich nicht provozieren oder gar einschüchtern. Sind die Emotionen erst einmal angestachelt, ist es immer schwierig, sie wieder zu besänftigen.Bewusst kommunizieren
Wie Sie sehen, geht es beim Erlernen von Schlagfertigkeit nicht in erster Linie darum, einige flotte Sprüche zu lernen und diese dann bei Gelegenheit aus dem Hut zu zaubern. Wichtiger ist zunächst, ein Bewusstsein für Kommunikation und für das eigene Kommunikationsverhalten zu schaffen. Ist dies gelungen, wächst auch die eigene Schlagfertigkeit.
Reflektieren Sie Ihr Kommunikations- verhalten
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In der täglichen Kommunikationspraxis gibt es enorme Unterschiede, was den Stil und die Vielfalt der kommunikativen Möglichkeiten anbelangt. Ein wesentlicher Faktor ist dabei natürlich die Wortwahl.
PRAXISTIPPNutzen Sie jede Möglichkeit, Ihren persönlichen Wortschatz zu erweitern. Variieren Sie die Wörter, die Sie im Gespräch nutzen, und verwenden Sie durchaus auch einmal ungewöhnliche Formulierungen.Je umfangreicher Ihr Wortschatz ist, umso besser können Sie sich ausdrücken. Wichtig ist jedoch auch, dass Sie vom Gegenüber verstanden werden. Nicht mehr Fremd- oder Fachwörter sind gefragt, sondern ein frischer Sprachstil, der sich am Informationsstand des Gesprächspartners orientiert. Nutzen Sie dabei folgende Tipps:
Sprechen Sie die Sprache Ihres Gesprächspartners
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Vermeiden Sie Unwörter: Einige Wörter haben ganz einfach einen negativen Beigeschmack oder wirken schlichtweg fade. An erster Stelle stehen hier die sogenannten „Weichmacher“ wie:
Achten Sie darauf, wie oft Sie solche Unwörter verwenden, und vermeiden Sie diese ganz bewusst. Das ist gar nicht so einfach, bringt Sie im Kommunikations- verhalten allerdings einen gewaltigen Schritt nach vorn. Sprechen Sie in kurzen Sätzen: Lange Sätze sind kein Beweis dafür, dass Sie besonders gebildet sind, zumindest dann |
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nicht, wenn Sie damit normale Menschen zur Verzweiflung treiben. Hier gilt: In der Kürze liegt die Würze. Drücken Sie sich ver- ständlich aus, dann werden Ihre Gesprächs- partner zu aufmerksamen Zuhörern und „hängen Ihnen förmlich an den Lippen“.
Verzichten Sie auf Floskeln: „Sie machen das schon!“ – „Weiter so!“ – „Ohne Fleiß kein Preis!“ Alle inhaltsleeren Floskeln haben eines gemeinsam: Bestenfalls hört ihnen keiner zu. In allen anderen Fällen wird sich der Gesprächspartner über inhaltsleere und austauschbare Floskeln ärgern. Verzichten Sie daher auf alle Floskeln und Plattitüden, übrigens insbesondere dann, wenn Sie Lob oder Kritik aussprechen oder einen Mitarbeiter motivieren wollen. PRAXISTIPPSteigen Sie nicht auf das Niveau eines verbalen Angreifers ein. Bleiben Sie betont sachlich, ohne jedoch überheblich zu agieren. |
Gekonnt kontern
Je mehr Sie sich generell mit dem Thema Kommunikation befassen, umso schlagfertiger werden Sie auch in der Praxis. Jedoch wird es immer wieder Situationen geben, die für Sie überraschend sind, in denen Unstimmigkeiten auftreten oder Sie sogar angegriffen werden.
Gekonnt kontern bedeutet nicht, sich immer nur ruhig zu verhalten und souverän jede kritische Situation dadurch zu meistern, dass man milde lächelt und sich geschickt aus der Affäre zieht. Intelligente Schlagfertigkeit besteht darin, mit Esprit zu kontern, sodass nicht nur mögliche Zuhörer im Umfeld, sondern auch Ihr Gesprächs- partner erstaunt ist und wünscht, ihm würde auch einmal so etwas einfallen. Dabei geht es darum, den Angriff verbal so geschickt umzulenken, dass er bedeutungslos wird.
In unvorherge- sehenen Situationen richtig reagieren
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Von Fragen und Antworten
Für eine intelligente Schlagfertigkeit sind Fragen ein wichtiges Instrument. Fast alle Fragen können Sie in Gesprächssituationen verwenden, weil sie Ihnen wertvolle Informationen über Ihren Gesprächspartner und/oder das Thema liefern: Ob geschlossene Fragen, die Ihr Gesprächs- partner nur mit einem Ja oder Nein beantworten kann („Kommen Sie auch zur Teamsitzung?“), offene Fragen, mit denen Sie mehr erfahren wollen („Was erwarten Sie von der Teamsitzung?“), Alternativfragen („Wollen Sie an der Besprechung am Montag oder an der am Dienstag teilnehmen?“) oder Suggestivfragen („Glauben Sie nicht auch, dass es besser wäre, wenn Sie an der Sitzung teilnehmen würden?“) – wenn Sie die richtigen Fragen stellen, erhalten Sie von Ihrem Gesprächs- partner auch die richtigen Antworten.
Die Gegenfrage: Mit einer Gegenfrage können Sie einem Angreifer schnell den
So verschaffen Sie sich die benötigten Informationen
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Wind aus den Segeln nehmen: Auf die angriffslustige Frage „Warum haben Sie diesen dummen Fehler gemacht?“ geben Sie einfach eine Frage zurück „Welchen Fehler hätten Sie denn gemacht?“. Dadurch ist Ihr Gesprächspartner zunächst einmal völlig verwirrt, hätte er doch alles erwartet, nur keine intelligente Gegenfrage.
Fragen geschickt ausweichen: Beinahe ein Klassiker sind neugierige Menschen, die wirklich alles wissen wollen und eine indiskrete Frage nach der anderen stellen. Wenn Sie solche Fragen nicht beantworten wollen, können Sie schlagfertig ausweichen, indem Sie z. B. sagen: „Wenn Sie mir verraten, was Sie damit bezwecken, werde ich Ihre Frage gerne beantworten.“ – Oder Sie antworten auf eine indiskrete Frage wie „Wie hoch ist überhaupt Ihr Gehalt?“ mit „Wie viel geben Sie denn pro Monat für Unterwäsche aus?“. Sie merken schon, dass bei diesen Kontermöglichkeiten immer verschiedene Variationen dabei sind – von elegant bis zerstörerisch. Nun liegt es natürlich an Ihnen, wie Sie mit der Situation |
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umgehen und wie weit Sie sich aus dem Fenster lehnen, ohne hinaus zu fallen.
Umgang mit Killerphrasen
Kennen Sie diese Sprüche „Das haben wir schon immer so gemacht!“ oder „Das haben wir noch nie so gemacht!“ – junge, kreative Mitarbeiter stoßen sich an solchen Killerphrasen oft ihre Hörner ab, bevor sie resigniert zum Alltagstrott des Althergebrachten übergehen. Killerphrasen vergiften jede Art der Kommunikation, weil hier vorgefertigte Meinungen massiv vertreten werden und dadurch ein konstruktives Gespräch unmöglich wird.
Wenn jemand zu Ihnen sagt: „Das habe ich Ihnen nun doch schon mehrmals erklärt. Wollen oder können Sie es einfach nicht verstehen?“, können Sie kontern, indem Sie erwidern: „Sie können es gerne auch noch zehnmal wiederholen, allerdings wird sich der Sachverhalt dann auch nicht ändern!“
Killerphrasen leisten keinen konstruktiven Beitrag
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Oder Sie bleiben betont sachlich: „Lassen Sie uns gerade diesen Punkt noch einmal diskutieren. Es hängt einfach zu viel davon ab!“
Wie auch immer Sie auf sogenannte Killerphrasen oder Reizformulierungen reagieren, es gilt, derartige Einwände möglichst schnell vom Tisch zu bringen. Deshalb sind bei Killerphrasen auch etwas härtere Konter erlaubt. Führen Sie die Aussage und den Angriff Ihres Gegners einfach ad absurdum, indem Sie zurückschlagen. Die Äußerung „Versuchen Sie jetzt doch bitte einmal einen intelligenten Kommentar!“ lähmt jeden Störer. Oder Sie stimmen einfach zu – wer rechnet schon damit, wenn er jemanden angreift, dass dieser „Okay, das ist Ihre Meinung!“ sagt und einfach über die Killerphrase hinweggeht?
Geschickt kontern
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Persönliche Angriffe mit Humor meistern: Humor ist sehr hilfreich im Umgang mit verbalen Attacken. Sie hinterlassen grundsätzlich einen sympathischen Eindruck, wenn Sie einen persönlichen Angriff humorvoll kontern. Das zeigt, dass Sie offensichtlich auch über sich selbst lachen können und nicht alles so ernst nehmen wie vielleicht Ihr streitlustiger Gegner. Eine gute Möglichkeit bieten Zitate, da die berühmten Persönlichkeiten auch Ihnen Autorität verleihen. Außerdem sind Sie inhaltlich aus dem Schneider, weil die Aussage ja nicht von Ihnen kommt.
Persönliche Angriffe beziehen sich oft auf die vermeintliche Intelligenz des Gesprächspartners, z. B. „Sie haben offensichtlich nicht die geringste Begabung, um die einfachsten Zusammenhänge zu erklären!“. Versuchen Sie es doch einmal mit einem Zitat: „Da bin ich immerhin in guter Gesellschaft. Schon Albert Einstein sagte: Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.“
Mit Zitaten humorvoll antworten
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Mit einem passenden Zitat können Sie humorvoll kontern und vielleicht sogar dem Angreifer ein Lächeln entlocken.
Mit Humor und kreativen Sprüchen lässt sich auf Killerphrasen locker reagieren. Persönliche Angriffe oder Unverschämt- heiten haben keine Chance mehr, denn Sie haben es selbst in der Hand, kritische Situationen positiv zu lösen, anstatt das Ganze durch einen Gegenschlag noch anzuheizen. PRAXISTIPPSchlagfertigkeit soll den Gesprächs- partner nicht k. o. schlagen und nicht unnötig provozieren, sondern letztlich die Gesprächssituation entschärfen und zu einer guten Kommunikation beitragen. |
Einige hilfreiche Tricks
Nutzen Sie jede Gelegenheit, um Ihre rhetorischen Fähigkeiten zu verbessern. So werden Sie sicherer im Umgang mit verbalen Angriffen und der souveränen Gegenwehr. Nachfolgende sieben Techniken sind leicht erlernbar und stets eine Hilfe: 1. Schweigen Bevor Sie sich gleich in den verbalen Kampf begeben oder völligen Unsinn reden, nur um schlagfertig zu erscheinen – schweigen Sie doch lieber einfach einmal. Machen Sie eine Pause, halten Sie Blickkontakt und fordern Sie so Ihren Gesprächspartner auf, weiter und sich dadurch vielleicht selbst um Kopf und Kragen zu reden.
Nutzen Sie diese Techniken für ein professionelles Auftreten
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2. Übergehen/Verschieben
Ähnlich wie beim Schweigen, überlegen Sie auch hier, ob Sie wirklich jeden dummen Kommentar gleich beantworten müssen. Manchmal ist es besser, einen Angriff einfach nicht aufzugreifen und dadurch den Angreifer ins Leere laufen zu lassen. Damit rechnet dieser nämlich in diesem Moment am wenigsten. Und nur, wenn Sie wollen, können Sie den Angriff später nochmals aufgreifen. 3. (übertriebene) Zustimmung Übertreibungen beweisen, dass Sie locker mit Angriffen, vor allen Dingen persönlicher Art, umgehen können: Sagt jemand zu Ihnen: „Haben Sie dazu nicht mehr zu sagen? Sie sind aber kurz angebunden“, antworten Sie: „Ich könnte Ihnen dazu noch stundenlang etwas erzählen, glaube jedoch, dass Sie das gar nicht alles wissen wollen.“ |
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4. Die Macht des Spiegelns
Beim Spiegeln geben Sie dem Angreifer einfach ein Spiegelbild seines Verhaltens und/oder des Gesagten. Sie halten ihm sozusagen den Spiegel vor und nicht jeder ist davon begeistert. Ihr Gegenüber soll selbst erkennen, wie unfair seine Aussage oder Frage war. Durch Formulierungen wie „Sie meinen, dass…“, „Sie sagen,…“ oder „Sie setzen voraus, dass…“ können Sie den Inhalt des Angriffs durch eine Neuformulierung spiegeln. Für Ihren Gesprächspartner ist Selbsterkenntnis bekanntlich der erste Schritt zur Besserung. 5. (Um-)Definition Sorgen Sie dafür, dass Sie vom Gleichen sprechen. Dazu können gemeinsame Definitionen hilfreich sein. Kommt also ein Angriff, zerlegen Sie diesen und formulieren z. B.: „Verstehen Sie unter einer Kooperation auch …“. Eine Definition hat außerdem den Vorteil, dass Sie nach einem |
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vielleicht eher unsachlichen Angriff auf ein sachliches Niveau zurück finden. Bei Um- bzw. Neudefinitionen gewinnen Sie einem persönlichen Angriff durch eine bewusst ungewöhnliche Definition die möglichen positiven Aspekte ab.
6. Unsinns-Sprichwörter „Ja, ja, der Apfel fällt nicht weit vom Birnbaum“, das ist ein ebenso unsinniges Statement, wie „Wer anderen eine Grube gräbt, findet auch mal ein Korn.“ Wenn Sie zwei Sprichwörter miteinander verbinden und so kontern, verwirren Sie Ihren Gesprächspartner und er wird sich kaum noch weitere Wortgefechte mit Ihnen liefern. Die Antwort signalisiert in jedem Fall, dass Sie dem Angriff so wenig Bedeutung beimessen, dass Sie auch noch locker „blödeln“ können. |
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7. Durch die Blume
Sagen Sie etwas nicht direkt, sondern indirekt, also durch die Blume, ergibt dies eine schlagfertige Antwort, die ihresgleichen sucht. Am besten erkennen Sie dies an einem Beispiel: Sie werden angegriffen: „Sie lassen wohl keinen Fehler aus?“ und antworten: „Sie haben damit also auch schon Ihre Erfahrungen gemacht?“, klingt das allemal besser als ein direkter Gegenangriff. Der Angriff charakterisiert den Angreifer
Lassen Sie sich nicht treffen – leichter gesagt als getan. Wenn Sie jedoch betroffen reagieren, fällt es Ihnen meist schwerer, ruhig und souverän zu kontern. Machen Sie sich bewusst, dass der Angriff meist überhaupt nichts mit Ihnen persönlich zu tun hat. Der Angriff sagt viel mehr über den Angreifer aus. Er ist es, der
Ruhe bewahren und sachlich bleiben
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Begeben Sie sich nicht auf das Niveau Ihres Angreifers, sondern bleiben Sie souverän und stilvoll, dann meistern Sie derartige Situationen von Mal zu Mal leichter. Wichtig für die intelligente Schlagfertigkeit ist, dass kein Gesprächspartner Sie zwingen oder nötigen kann, seine Worte so zu verstehen, wie er sie gemeint hatte. Es bleibt Ihnen jederzeit überlassen, wie Sie ihn verstehen wollen und wie Sie intelligent und geschickt kontern.
Mit unsachlichen Angriffen souverän umgehen
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